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Donnerstag, 11. Juni 2009

Orihuela räumt auf


(Stadtrat Abadía erklärt das große Aufräumen. Foto: CBN)

Große Reinigungsaktion in allen Gemeindeteilen – Konsequente Strafen für Verschmutzer angekündigt

Simultan in allen Gemeindeteilen an der Küste und im Inland hat die Stadtverwaltung am 1. Juni das Großreinemachen auf Orihuelas Straßen begonnen. Dafür wurden die Wohngebiete in Sektoren eingeteilt, Ortspolizisten sollen die jeweils betroffenen Anwohner über die vorübergehenden, parkplatzeinschränkenden Maßnahmen informieren.
Der zuständige Stadtrat Manuel Abadía (Volkspartei, PP) stellte die auf 26 Tage angelegte Aktion vor, deren Gründlichkeit den Kaugummis auf den Bürgersteigen ebenso wie den unerwünschten Graffiti an Wänden und Mauern den Garaus machen soll.
Jeweils Montag bis Freitag, von acht bis 14.30 Uhr soll Abadía zufolge in den jeweiligen Sektoren gearbeitet werden.
Es ist die erste große Bewährungsprobe für die unlängst unter Vertrag genommene, neue Stadtreinigung und womöglich eine Chance für die Verwaltung unter Bürgermeisterin Mónica Lorente (Volkspartei, PP), an der lange Zeit vernachlässigten Küste wieder Boden gutzumachen.
Das große Aufräumen hat dort in den Gebieten an der Grenze zu Torrevieja begonnen. Dafür wurden drei Sektoren ausgewiesen: die Wohnsiedlungen oberhalb der Autobahn, der mittlere Bereich zwischen AP 37 und N 332 sowie der Küstenstreifen zwischen Landstraße und Meeresufer. An der Küste werde es kaum nötig sein, Fahrzeuge zu entfernen, da es hauptsächlich um Rodungsarbeiten gehe, wie Stadtrat Manuel Abadía versicherte. Die Stadtreinigung hat für die groß angelegte Aktion 20 zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt, die die 150 dauerhaften Angestellten entlasten sollen.
Besonderen Ärger rufen bei den Verantwortlichen offenbar die verschmierten Mauern hervor. Die geltenden Bestimmungen würden von nun an konsequent angewandt, versicherte Abadía, der uneinsichtigen Sprayern eine unangenehme Überraschung prophezeite.
Bis zu 750 Euro teuer kann das Beschmieren von Wänden oder das Deponieren von Müll außerhalb der dafür vorgesehenen Container werden. Ein sauberes Orihuela, so Abadía, werde es jedoch nur geben, „wenn alle an einem Strang ziehen“.

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