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Mittwoch, 30. Dezember 2009

#Orihuela Costa - Neues Einsatzzentrum


Projekt des neuen Einsatzzentrums von Orihuela Costa. Foto: Nuria Pérez


Orihuela Costa – np/mco. Die Gemeinde Orihuela gab vergangene Woche ihre Pläne für das neue Sicherheits- und Notfallzentrum bekannt. Die Einrichtung wird sich auf über 5.300 Quadratmeter erstrecken und in der Calle Cervantes von La Zenia nahe der Ausfallstraße nach Villamartín errichtet werden.

In dem „Centro de Emergencia“ sollen die Ortspolizei, die Guardia Civil, die Ausländereinheit der Nationalpolizei, das Rote Kreuz, der Katastrophenschutz sowie der Rettungsdienst Samu untergebracht werden. „Durch die Zusammenlegung in einem Gebäude können die Sicherheits- und Rettungskräfte effektiver arbeiten“, erklärte Bürgermeisterin Mónica Lorente bei der Präsentation des Projekts. Die Stadt sei sehr stolz auf das geplante Zentrum, das einzigartig in der Provinz Alicante sein werde.

Durch das neue Einsatzzentrum haben Residenten von Orihuela Costa die Möglichkeit, jede Art von Beschwerden oder Anzeigen direkt vor Ort aufzugeben. Mittels der Einrichtung soll des Weiteren schneller auf Notfälle wie Brände und Einbrüche reagiert werden können . Das Zentrum ist mit auf die Initiative von Chris Poole von der Bürgerwache Neighbourhood Watch zurückzuführen. Poole macht seit drei Jahren in Valencia Druck, um ein gemeinsames Einsatzzentrum von Polizei und Rettungsdiensten an der Küste zu etablieren. Derzeit leben mehr als 25.000 Menschen dauerhaft an der Küste von Orihuela Costa. Im Sommer steigt diese Zahl auf bis zu 100.000 Menschen.

Der Bau des Gebäudes wird voraussichtlich drei Millionen Euro kosten. Ein unterirdisches Parkhaus sowie Grünanlagen sind in dem Projekt ebenfalls vorgesehen. Im Februar 2010 ist der erste Spatenstich geplant. Die Bauarbeiten für das neue Einsatzzentrum sollen bis Herbst 2011 abgeschlossen sein.

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