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Sonntag, 10. Januar 2010

Paradies der Flamingos

Rekordjahr für Zugvögel: Wasservögel in Salinen von Torrevieja

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Vogelreichtum in Salinen: Ornithologen beziffern Population auf 120 Flamingos. Foto: CBN

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Torrevieja – ma. Die Salinen von Torrevieja und La Mata bleiben die beliebtesten Orte zum Überwintern für Flamingos. Dieses Jahr haben Ornithologen des Umweltministeriums von Valencia 120 Flamingos in den beiden Salzseen registriert. Auch weitere Vogelarten, die auf der Liste der gefährdeten Arten stehen, nutzen das Klima und das hervorragende Nahrungsangebot der Salinen zum Nisten.
Reichlich Nahrung finden die Vögel aufgrund des Vorkommens von Salzkrebsen (Artemia salina). In Deutschland wurde der Salinenkrebs als „Urzeitkrebs“ bekannt, da er unter diesem Namen in den 70er Jahren als Gimmick der YPS-Hefte Verbreitung fand. Die rot gefärbten Krebschen werden ein bis zwei Zentimeter groß und können bis zu acht Wochen leben. Die Salinenkrebse sind die bevorzugte Nahrung der Flamingos.
Diesen Winter sind über 1.500 Brandgänse (Tadorna tadorna) in den Salinen gezählt worden, mehr als je zuvor. Brandgänse gehören zu den Enten. Ihren Namen verdanken sie dem kontrastreichen schwarzen, braunen und weißen Federkleid.
Wieder vermehrt hat sich in den Salzseen auch die Dünnschnabelmöwe (Larus genei), eine Art, von der dieses Jahr knapp 800 Exemplare registriert worden sind. Der Bestand der Audouin-Möwen hat sich in den vergangenen zwei Jahren nach Schätzungen des Umweltministeriums gar verdreifacht. Über 2.800 Paare bevölkern gegenwärtig die Lagunen.
(Quelle: Costa Blanca Nachrichten)

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