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Dienstag, 4. Mai 2010

Wo Taucher gut untergehen

Altea – sk. Nirgendwo geht der Taucher so gut unter wie bei Greenwichdiving im Sporthafen Campomanes. Deshalb hat der Tauchverband Padi das Zentrum in Altea zum besten Tauchcenter in Spanien 2009 gekürt. Der Pokal, ein recht postmodernes Plexiglasteil, sonnt sich in der Schule unter dem Lichtstrahl einer Tischlampe. „Echt kitschig, was?“ meint Geoff Stenhouse.
Ein Jahr lang haben die neuen Betreiber Geoff Stenhouse und Guido Blankenburg und ihr Team dafür geschuftet. 400 Kurse gaben sie, sechsmal täglich fuhren sie im Sommer zum Tauchen hinaus. „Wir sind kaum hinterhergekommen“, sagte Stenhouse. Der Tauchsport boomt. „Tauchen ist nicht teuer, wer eine eigene Ausrüstung hat, den kostet der Tauchgang 27 Euro.“ Insbesondere Frauen finden immer mehr Gefallen an den Untiefen. „Die Newsletter über unsere Internetseite gehen inzwischen an 14.000 Leute.“
Geoff Stenhouse und Guido Blankenburg übernahmen vor einem Jahr Greenwichdiving. Sie begannen Fragebögen an Kunden zu verteilen und werteten 178 davon aus. „Daraufhin haben wir etwa einen Club geformt, der Mitgliedern Vorteile und Sonderangebote bietet“, sagte der ehemalige Royal-Navy-Taucher Stenhouse. „Beim Tauchen kommt natürlich erst die Sicherheit, dann die gute Stimmung. Aber hier trifft sich alle Welt, Deutsche, Engländer, Holländer und Spanier, und das schafft ein entspanntes Klima“, meint Stenhouse. Alles tut der Engländer, um diese entspannte Atmosphäre einzufangen. Dies bewegte den Tauchverband, Greenwichdiving unter 208 spanischen Padi-Zentren herauszuheben und zusätzlich für Professionalität auszuzeichnen.
Ob es Schnuppertauchen ist – für 49 Euro im Angebot – oder ob ein internationaler Tauchschein herausspringen soll – was 299 Euro kostet – oder es gar Tief-, Höhlen- und Nachttauchen oder eine Tauchlehrer- oder Rettungstaucherausbildung sein soll – lernen können Wasserfreunde an zwölf Tauchstellen alles. Von erfahrenen Lehrern, die der gängigsten europäischen Sprachen mächtig sind. „Ich tauche seit 30 Jahren, ich habe mehr als die Hälfte meines Lebens unter Wasser verbracht“, so Stenhouse.
(C)  Costa Nachrichten

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